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© Aargauer Zeitung / Reg. Frick-Laufenburg; 2002-10-19
Dank der Akribie Einzelner - Sammlung Vergessen und danach wiederentdeckt
Zu den seltsameren Aspekten der Bildhistoria zählt, dass die Basler Mission
nach dem Zweiten Weltkrieg (fast) vergessen hatte, welch wichtige Rolle die Fotografie
in ihrer Geschichte stets gespielt hatte. Die Basler Missionare gehörten zu den
Pionierfotografen. Die Wiederentdeckung ihrer fotografischen Werke im Basler Missionshaus
ist der Aufmerksamkeit einzelner Angestellten zu verdanken, was die folgende anekdotische
Begebenheit unterstreicht: Um 1970 hatte ein älterer Gärtnermeister aus Oberhofen, Kurt Ninck,
die Gelegenheit, Winterarbeit im Missionshaus zu leisten. Er war es, der in einem Kasten einen
unberührten Haufen von verstaubten Alben und Couverts; mit alten Fotografien fand.
Ein anderer Teil der Sammlung wurde jahre später im Dachgeschoss des Missionshauses gefunden.
Ende der Siebziger gelang dann einer Sekretärin, Sibylle Schamböck, die in ihren letzten
Jahren vor dem Ruhestand als Assistentin im Archiv mit grosser Akribie arbeitete, eine erste
Datierung der Fotografien aus dem 19. jahrhundert, Sie fand eine mit 1860 datierte Liste von
Fotografien aus Indien und liess nicht locker, bis sie das entsprechende Album fand. Damit
konnte sic beweisen, dass die Basler Mission über historische Fotografien verfügt (EF.)
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